Church for Future

Seit Monaten gehen Jugendliche in der ganzen Welt auf die Straße. Sie fordern mehr Umweltschutz und eine drastische, ernsthafte Wende in der Klimapolitik, denn sie werden diejenigen sein, die unter dem Klimawandel zu leiden haben. Auch in Hamburg finden diese Demonstrationen statt. Die Initiative „Church for Future“ stellt sich hinter die Forderungen der Jugendlichen und in kurzer Zeit ist ein bundesweites Netzwerk entstanden.

Ein werteorientiertes Eintreten für die Bewahrung der Schöpfung ist auch unser Anliegen. Es gehört zum Kern-bestand unseres Glaubens, dass wir das „ängstliche Harren der Kreatur“ (Römer 8,19) ernst nehmen. Christlicher Auftrag ist es, für die Schwachen und Armen einzutreten und damit auch für Jung und Alt, für Mensch und Tier, für Flora und Fauna. Als Kirche vor Ort haben wir schon in den letzten Jahrzehnten viele Maßnahmen zum Klimaschutz umgesetzt; besonders mit unserer AKUT-Arbeit.

Die Proteste der Schülerinnen und Schüler machen uns bewusst: Es reicht nicht, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Wir werden daher weiterhin intensiv daran arbeiten, unsere eigene Arbeit deutlich umweltfreundlicher zu gestalten. Es reicht offenbar nicht, auf freiwilliges ethisches Engagement einzelner zu setzen, sondern wir müssen als ganze Gemeinschaft zusammen neue Prioritäten setzen und einen anderen Life-Styl finden. Gute Lebensbedingungen zu erhalten und die Klimaerwärmung einzudämmen, muss einen deutlich höheren Stellenwert in unserem theologischen Denken und kirchlichen Handeln haben. Die Bewahrung der Schöpfung und der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen sollte uns jede Anstrengung wert sein.

Treffen der Initiative „Church for Future“
an jedem 3. Dienstag im Monat um 18.00 Uhr im Gemeindehaus Langenfelde